Organisations- und Qualitätsentwicklung zur interkulturellen Öffnung
Die Beratung ist in ein Projekt eingebettet, das im Rahmen des operationellen Programms des Landes Berlin aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird. Projektträger ist das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e. V.
Projektziele:
Schaffung eines chancengleichen Zugangs von Migranten/innen zu Leistungen der sozialen Dienste und Einrichtungen und die Gewährleistung einer gleichwertigen Versorgungsqualität für Migranten/innen wie für die Mehrheitsbevölkerung.
Zieleinrichtungen:
Verbands- und trägerübergreifend: soziale Dienste und Einrichtungen aller Verbände im Liga-Vertrag und darüber hinaus z. B. Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und allgemeine Soziale Dienste (ASD).
Angebote:
Das Vorhaben begleitet die Einrichtungen in den Prozessen interkultureller Öffnung, um Zugangsbarrieren für Migranten/innen abzubauen und unterstützt die Netzwerkbildung vor Ort. Gleichzeitig werden Multiplikatoren/innen aus den Migrantencommunities in den Stadtteilen als Multiplikatoren/innen geschult, um die Regelangebote der Einrichtungen unter den Migrantencommunities bekannt zu machen.
1. Begleitung von Trägern und Einrichtungen sozialer Dienstleistungen im Prozess der interkulturellen Öffnung
Das Projekt führt Bestandsaufnahmen zur kultursensiblen und diversitätsbezogenen Ausrichtung der Dienste und ihrer Angebote durch, um Zugangsbarrieren von Minderheiten und Menschen mit Migrationshintergrund zu identifizieren.
· Auf Grundlage der Ergebnisse werden gemeinsam mit den Einrichtungen Ziele formuliert und einrichtungsspezifische Umsetzungsstrategien (Maßnahmen) entwickelt.
· Das Projekt unterstützt die Einrichtungen bei der Umsetzung durch Beratung zu Fragen der Organisations- und Qualitätsentwicklung u.a. zu den Themen Leitbild, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung, Qualitätsmanagement und Personalentwicklung und initiiert Qualitätszirkel.
· Das Projekt entwickelt Standards und Indikatoren zur interkulturellen Öffnung für die Einrichtungen und Dienste und unterstützt deren Etablierung im Rahmen des Qualitätsmanagements.
· Zur Förderung der interkulturellen Kompetenz von Mitarbeiter/innen und Leitungspersonal führt die Referentin Fortbildungen durch.
2. Ausbildung von Multiplikatoren/innen im Stadtteil
Das Projekt unterstützt die Einrichtungen bei der Akquise ehrenamtlicher Multiplikatoren/innen aus sozial benachteiligten und ausgegrenzten Zielgruppen unterschiedlichen Alters im Stadtteil, entwickelt Lehrmaterial und führt Schulungen für die Freiwilligen durch, um die Bekanntheit der Arbeit der Einrichtungen in den Migranten-Communities zu fördern.
3. Unterstützung der Netzwerkbildung vor Ort
Durch Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit befördert das Projekt Diskussionen und Aktivitäten zum Thema "interkulturelle Öffnung" in bezirklichen und berlinweiten Arbeitskreisen.
Dieses Projekt wird von der Europäischen Union und vom Land Berlin kofinanziert

Lektüre zum Thema "Interkulturelle Öffnung"
Broschüren zum Bestellen / Herunterladen
Fachartikel zum Herunterladen
Skripte der Fortbildungen